vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 01, 2026
Foto: Stadt Wien /Berufsfeuerwehr Wien
Der Jahreswechsel 2025/2026 brachte auch dieses Mal ein erhöhtes Einsatzaufkommen für die Berufsfeuerwehr Wien.
Durch die ausgezeichnete Koordination mit den anderen Einsatzorganisationen konnten die zahlreichen Brand- und Sturmeinsätze rasch und effizient abgearbeitet werden. Ein Feuerwehrmann wurde durch einen Feuerwerkskörper leicht verletzt.
Wie jedes Jahr ist die Silvesternacht für die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien eine spezielle Herausforderung. Insgesamt waren 389 Einsätze zu bewältigen. Darunter fielen zahlreiche Kleinund Flurbrände im Freien, Balkonbrände, brennende Müllbehälter, Zimmerbrände, Alarme automatischer Brandmeldeanlagen und dieses Jahr durch den starken Wind auch Sturmschäden.
Durch eine entsprechende Vorbereitung und die Koordination mit der Polizei und den anderen Einsatzorganisationen wurde das Einsatzaufkommen von der Berufsfeuerwehr Wien rasch und effizient, ohne größere Zwischenfälle, bewältigt.
Im 11. Bezirk wurde ein Feuerwehrmann bei Löscharbeiten durch eine Feuerwerksrakete getroffen und dabei leicht verletzt.
Im 15., Schweglergasse kam es noch in den Abendstunden zu einem Brand einer Abluftleitung in einem Lokal mit Holzkohlegrill. Durch mehrere Atemschutztrupps konnte der Brand gelöscht und mehrere betroffene Wohnungen kontrolliert werden. Verletzt wurde niemand.
Drei Balkonbrände in 20., Engerthstraße, 2., Handelskai und 10., Laimäckergasse wurden frühzeitig von Passanten bemerkt und alarmiert. Die Feuerwehreinsatzkräfte konnten die Brände rasch unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf die Wohnungen verhindern. In zahlreichen Fällen sorgten brennende Müllcontainer in Hausdurchgängen, Innenhöfen und Müllräumen für Probleme, konnten aber auch noch vor einer Brandausbreitung abgelöscht werden.
Zwei Kellerbrände stellten sich als Entstehungsbrände heraus und waren ebenfalls rasch unter Kontrolle. Ein Brand am Wasser beschäftigte die Feuerwehreinsatzkräfte in der Leopoldstadt. Ein Fischertaubelhütte an der Donauinsel stand im Vollbrand. Unter Atemschutz wurden zwei Rohre vom Ufer aus vorgenommen, vor allem, um einen Flurbrand durch den Funkenflug zu verhindern. Zusätzlich wurde ein Löschangriff mit Wasserwerfer von einem Feuerwehrboot vorgenommen.
Im Zeitraum von 22:00 Uhr bis 02:00 Uhr galt erhöhte Einsatzbereitschaft für die Berufsfeuerwehr Wien. Danach ging das Einsatzaufkommen deutlich zurück.
Quelle: Stadt Wien, BF Wien